aktivitäten
Evangelische Integrative Kindertageseinrichtung Pusteblume
Nikolaus-Ehlen-Str. 10
42551 Velbert
Tel. 02051/81564
Email:
Wir sind eine integrative Kindertageseinrichtung, in der 40 Kinder in
zwei Gruppen vom 2. Lebensjahr bis zum Schuleintritt betreut und gefördert
werden.
Unser Team besteht aus acht Fachkräften, darunter ist eine Heilpädagogin,
eine Sprachtherapeutin und eine Motopädin.
In der integrativen Gruppe werden Kinder ab dem 2. Lebensjahr bis zum
Schuleintritt betreut. Von 15 Plätzen stehen 5 für Kinder mit
besonderem Förderbedarf zur Verfügung.
Die Kindergartengruppe mit 25 Kindern, bietet Tages-, Block- und Kindergartenplätze
an.
Mo.: 7.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Di.: 7.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Mi.: 7.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Do.: 7.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Fr.: 7.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Offene Arbeit
Integration von Kindern mit und ohne Behinderungen ab dem 2. Lebensjahr
Orientierung an der Kneipp-Lehre
Sprachförderkonzept
Portfolio
Die Grundlage unserer Konzeption bildet die offene Arbeit. Offene Arbeit
bedeutet nicht nur die Öffnung nach innen, sondern auch offen sein
für alle Kinder, gleich welcher Nationalität, Religion oder
körperlichen und geistigen Voraussetzungen.
Als integrative und evangelische Einrichtung ermöglichen wir die
Begegnung und das Miteinander ganz unterschiedlicher Kinder mit ihren
Gaben und Fähigkeiten und schaffen eine Atmosphäre, in der sich
die Kinder angenommen fühlen und individuell gefördert werden.
Seit dem Sommer 2009 wurde die integrative Gruppe in eine integrative
Gruppe für Kinder unter drei Jahren umgewandelt, damit auch die Eltern
von Kindern mit Behinderungen, die gleiche Chance auf einen Platz für
Kinder unter drei Jahren erhalten, wie Eltern von Kindern ohne Behinderungen.
Ein Schwerpunkt unserer Einrichtung ist es, den Kindern Körpererfahrungen
mit allen Sinnen zu ermöglichen, dies beinhaltet auch die kneippsche
Lehre.
2010 werden unsere Mitarbeiterinnen als Kneipp-Gesundheitserzieherinnen
ausgebildet. Wir streben dadurch die Anerkennung als Kneipp Kindergarten
an.
Durch die Kneipp-Lehre werden die Kinder früh an eine gesunde Lebensweise
herangeführt, dies wirkt sich positiv auf die körperliche und
seelische Entwicklung aus. Die Kinder lernen ihren Körper wahrzunehmen
und Verantwortung für ihn zu entwickeln.
Ein weiterer Schwerpunkt unserer Einrichtung ist die Förderung der
sprachlichen Fähigkeiten.
Durch die Teilnahme aller Mitarbeiterinnen an einer Sprachfortbildung,
wurde die Einrichtung als Sprachfördereinrichtung zertifiziert.
Unsere Einrichtung hat ein eigenes Sprachförderkonzept entwickelt.
Gegenstände benennen, miteinander reden, Geschichten erzählen,
Bilderbücher betrachten und erzählen, Freies erzählen von
Erlebtem im Morgenkreis, kleinere Aufträge erfüllen, ein Bild
gemeinsam betrachten und darüber sprechen, unbekannte Materialien
mit allen Sinnen erfühlen, riechen, schmecken und deren Eigenschaften
zu benennen, sind nur einige von zahlreichen Sprachangeboten.
Durch Erzählungen, Lieder, Geschichten, Spiele und besonders durch
das frei gewählte Rollenspiel, erweitern die Kinder ihren Wortschatz
und ihre Ausdrucksmöglichkeiten.
Jährlich wird durch einem Sprachstandsfeststellungstest, die Grammatik
und der Wortschatz der Kinder festgehalten.
Zur Dokumentation dient des weiteren für die Arbeit mit dem Portfolio.
Im Laufe ihrer Kindergartenzeit sammelt und erarbeitet jedes Kind in seinem
Ordner verschiedene Bilder, Geschichten, Fotos zu unterschiedlichen Themen.
Neben Beobachtungen, dienen die Portfolios und der Sprachstandsfeststellungstest
als Grundlage für Entwicklungsgespräche und einer Bildungsdokumentation.
Als evangelische Einrichtung wollen wir den Kindern ein grundlegendes
Vertrauen zu sich selbst, zu anderen Menschen und zu Gott vermitteln.
Unsere Religionspädagogik orientiert sich nicht an einem bestimmten
vorweisbarem Ergebnis, sondern an der Vermittlung wichtiger Grunderfahrungen
des Lebens.
Werte, wie Verständnis, Verlässlichkeit, angenommen werden,
Respekt, Achtung vor der Natur und Zuwendung erfahren, werden in einem
geschützten Raum von den Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen gelebt.
Biblische Geschichten werden den Kindern durch Erzählungen, eigene
Gestaltungsmöglichkeiten und Rollenspiele nahe gebracht.
Gemeinsam mit dem Pfarrer, den Eltern und Kindern werden Gottesdienste
gestaltet und gefeiert.
Unsere Räume sind funktional, nach verschiedenen Bildungs-bereichen
eingerichtet.
Sie bieten den Kindern die Möglichkeit der aktiven Um- und Mitgestaltung
und des Rückzuges. Die Räume laden die Kinder, durch ihre Atmosphäre
und Überschaubarkeit zum Spiel und gemeinsamen Tun, ein.
Die Räumlichkeiten sind in übersichtliche Bereiche aufgeteilt.
Diese Anordnung ist wichtig, damit die Kinder eine klare Struktur erhalten,
die sie zur Orientierung und Sicherheit benötigen, um sich auf das
Material und das Spiel einlassen zu können.
Der Rollenspielbereich befindet sich im ersten Gruppenraum. Unter der
zweiten Ebene liegt eine kleine "Wohnung", die von den Kindern gerne umgestaltet
wird. Alltagserlebnisse der Kinder können hier aufgegriffen, nachgespielt
und mit eigenen Ideen verknüpft werden.
Im angrenzenden Nebenraum ist die Buchstaben- und Zahlenwerkstatt untergebracht.
Hier gibt es auch eine gemütliche Bilderbuchecke, in der jeden Montag
unsere Vorlesepatin Geschichten erzählt und aus Bilderbüchern
vorliest.
In dem Gruppenraum der integrativen Gruppe befindet sich der Konstruktions-
und Kreativbereich.
Wechselnde Impulse und Materialien laden die Kinder hier ein, unterschiedliche
Techniken kennenzulernen und weitere Ideen zu entwickeln.
Auf dem Bauteppich befinden sich neben verschiedenen Konstruktionsmaterialien
auch Podeste, die von den Kindern ins Spiel mit einbezogen werden.
Im angrenzenden Nebenraum befinden sich der Sinnesraum und eine Bücherecke.
Der Raum hat verschiedene Lichtquellen und einen großen Vorhang zum Abdunkeln,
sowie viele Decken und Matratzen für eventuell benötigte Ruhephasen
der Kinder.
Ein kleines Sofa in der Bücherecke lädt die Kinder zum kuscheln
ein.
Der Therapieraum mit einem Bällebecken und der Bewegungs-raum laden
die Kinder zum Erproben ihrer motorischen Fähig-keiten ein.
Im Bewegungsraum befindet sich eine Balkenkonstruktion, für die verschiedene
Therapiegeräte vorhanden sind. Ferner gibt es dort eine Rutsche und
ein Klettergerüst. In der angrenzenden Kammer befinden sich weitere
Materialien, wie ein kleines Trampolin, Motorikbretter, Motorikfahrzeuge,
Bälle, Reifen usw.
Die Küche wird häufig zum Kuchen backen genutzt, da jedes Geburtstagskind
vor seinem Geburtstag mit einer Erzieherin und einem Kind seiner Wahl
einen großen Geburtstagskuchen für die Gruppen und einen kleinen
Kuchen zum Mitnehmen backen kann.
Das Außengelände bietet ausreichend Platz damit die Kinder ihrem
Bewegungsdrang nachkommen können.
Altersentsprechende Fahrzeuge, Klettermöglichkeiten, eine Rutsche,
eine kleine Hütte und Sandspielplätze bieten den Kindern die
Möglichkeit Bewegungsabläufe ihres Körpers zu erleben und
zu entwickeln, basale Erfahrungen mit Naturmaterialien zu sammeln oder
sich in Nischen oder unter Sträuchern zurückzuziehen.
Auf dem Außengelände befinden sich ein Barfußpfad und ein Kräuterhochbeet.
Die unterschiedlichen Materialien des Fußpfades und die verschiedenen
Kräuter des Beetes verschaffen den Kindern neue Sinneseindrücke.
Geprägt und gestützt wird unsere Arbeit durch den intensiven
Kontakt zu den Eltern.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und uns ist die Voraussetzung
für die Entwicklung des Kindes. Sie baut auf dem auf, was das Kind
an Erfahrungen aus dem Elternhaus mitbringt.
Bereits nach der Anmeldung des Kindes haben alle Eltern die Möglichkeit,
durch den Besuch unseres wöchentlich stattfindenden Elterntreffs
Kontakt zur Einrichtung, zu den Mitarbeitern und den anderen Eltern aufzubauen.
Im ersten Aufnahmegespräch werden die besonderen Gewohnheiten des
Kindes erfragt und durch einen Fragebogen ergänzt.
Das tägliche Bringen und Abholen ist eine wichtige Kontaktsituation
für Eltern und Erzieherinnen.
Zu Entwicklungsgesprächen laden wir in regelmäßigen Abständen
ein.
Durch die Eingewöhnung nach dem Berliner Modell wird bereits zu Beginn
der Kindergartenzeit ein intensiver Kontakt aufgebaut.
Während der Eingewöhnungsphase finden ausführliche Gespräche
zwischen den Bezugserzieherinnen und den Eltern statt, um die individuellen
Bedürfnisse der Eltern zu erfragen und Ängsten von Kindern,
wie von Eltern entgegenzuwirken.
Die Eltern haben die Möglichkeit durch Hospitationen, den Kindergartenalltag
zu erleben.
Die Anregungen und die Mitarbeit der Eltern schaffen eine vertrauensvolle
Atmosphäre, die zu einem offenen Austausch von Fragen und Informationen
anregen.
Unsere Einrichtung liegt in einem Wohngebiet, nahe dem Langenhorster Wald. Dadurch steht den Kindern ein großes Gebiet natürlicher Umgebung zur Verfügung, welches auch regelmäßig in die Planung miteinbezogen wird.
Zu unserem Einzugsgebiet, es ist identisch mit unserem Gemeindebezirk,
gehören der Langenhorst, der Tenner Berg, die Nordstadt, der Hefel,
die Schulstraße, die Werdener Straße, der Wasserfall und die
untere Friedrichstraße.
Es besuchen aber auch Kinder aus anderen Stadtteilen unseren Kindergarten,
weil sich die Eltern bewußt für unsere Einrichtung entschieden haben.
Mit der Grundschule Schwanefeld gestalten wir in Zusammenarbeit mit anderen
Kindergärten aus dem Bezirk einmal im Jahr einen Informationsabend
zum Sprachstandsfeststellungstest Delfin 4.
Weitere Kontakte bestehen zu Therapeuten, Kinderärzten, den Förderschulen,
dem Frühförderzentrum, dem Jugend- und Gesundheitsamt, dem sozialen
Dienst, dem Qualitätszirkel Sprache, dem AWO-Stadtteilzentrum, der
Diakonie, der evangelischen Beratungsstelle, der Stadtbibliothek, dem
Berufskolleg Bleibergquelle, dem Arbeitskreis Integration Velbert, dem
Arbeitskreis Integration Düsseldorf und dem Arbeitskreis Frühe
Kindheit in Velbert.
Bereits nach der Geburt ihres Kindes haben sie die Möglichkeit, ihr Kind bei uns anzumelden. Gerne vereinbaren wir mit ihnen, nach telefonischer Absprache, einen Termin im Nachmittagsbereich von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr.
Die Leiterin des Kindergartens, Frau Gilles, können Sie unter
Telefon 02051.81564
Email:
von
montags bis donnerstags ab 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr
und
freitags von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr erreichen.
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